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6. July 2015   |   Comments Closed

Merci, Emmanuel Krivine!

Emmanuel Krivine (photo: Alfonso Salgueiro)

Emmanuel Krivine (photo: Alfonso Salgueiro)

Le septième directeur musical de l’Orchestre Philharmonique du Luxembourg a tiré sa révérence vendredi dernier. Emmanuel Krivine aura été à la tête de l’OPL de 2006 à 2015 – de belles et longues années sur lesquelles deux musiciens ont souhaité revenir.

Lieber Emmanuel,
ich kann mich noch sehr genau an meine allererste Probe mit Ihnen 2008 erinnern. Sie am Pult, ich an der Pauke in Schumanns Dritter Symphonie. Trotz guter Vorbereitung war ich aufgeregt. Sie hoben den Taktstock. Mir blieb der Mund offen stehen. Ich war so überrascht von Ihrer Art zu dirigieren, dass ich erst einmal nur zuschaute – und prompt meinen Einsatz verpasste! Sie sind nämlich kein Dirigent, der vor allem den Takt schlägt – Sie sind ein Maestro, der Musik dirigiert. Und das ist wundervoll.
Nachdem ich verstanden hatte, was Sie taten, habe ich mein Bestes gegeben. Aber es half alles nichts… Sie haben allein wegen mir mindestens 30 Mal die Probe unterbrochen und jeden einzelnen Schlag kommentiert. Ich war geschockt und dachte, mein Probejahr wäre vorbei, bevor es überhaupt angefangen hatte. Aber durch jeden Ihrer Kommentare wurde mein Paukenspiel besser und besser. Es war die lehrreichste Paukenstunde meines Lebens.
Diese erste Probe spiegelt alle darauffolgenden Jahre wider, die ich mit Ihnen musizieren durfte. Es war eine musikalische Herausforderung. Sie waren ein großartiger musikalischer Mentor für mich – und sicher auch für manch anderen im Orchester. Mittlerweile korrigieren Sie mich während einer Probe nur noch ca. 10 Mal 🙂 Ich muss wohl ein deutlich besserer Musiker geworden sein – dank Ihnen. Alles Gute und bis bald!

Ihr Benjamin
Benjamin Schäfer, Pauker

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Résumer les années Krivine? Presque impossible… Tout juste puis-je éclairer de ce personnage horsnorme quelques facettes qui m’ont impressionné… Fulgurance des idées et richesse de la culture (accrochezvous pour le suivre!), recherche permanente dans les interprétations, exigence suprême allant parfois jusqu’à l’impatience ou à la remarque imagée, mais aussi côté attachant, généreux et fragile de l’homme descendu du podium, à l’humour aiguisé… Tous mes souhaits de belles et passionnantes rencontres musicales, Maestro!

Philippe Koch, Konzertmeister



 

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Inaugurated in 2005, the Philharmonie Luxembourg now hosts over 400 events a year (classical music, jazz, world music, new music) and is one of Europe’s main concert halls. it is also the home of the Orchestre Phiilharmonique du Luxembourg.

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